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19.07.2018, 15:02 Uhr | Übersicht | Drucken
Parkbänke können im Notfall bald geortet werden

Viele von uns kennen das: Man ist zu Fuß oder mit dem Rad in den Bauerschaften Lüdinghausens unterwegs und weiß dann irgendwann gar nicht mehr ganz genau, wo man sich befindet. Wird nun dringend notärztliche Hilfe benötigt, wird es sehr schwer, seinen eigenen Standort überhaupt zu beschreiben.

Dieses Problems hat sich in den vergangenen Wochen die CDU Frauenunion Lüdinghausen angenommen. Inspiriert durch die Gemeinden Olfen und Nordkirchen wird die FU in Kürze auf den zahlreichen Bänken im Lüdinghauser Außenbereich sog. Notfallschilder anbringen. Auf diesen Edelstahlschildern ist neben der Notrufnummer eine Banknummer zu lesen. Wird diese beim Notruf zusammen mit dem Ort genannt, kann die Rettungsleitstelle in Coesfeld diese Bank sofort über die vom FU-Team erfassten sog. ETRS89-Koordinaten lokalisieren und Hilfe schicken.

Die auf diese Weise gekennzeichneten Bänke werden dann Bestandteil des sog. Notfallorientierungssystem‘. Diese bundesweit zu findenden Systeme dienen dazu, die Rettungssysteme vor Ort zu ergänzen und zu optimieren. Zum NOS gehören zum Bespiel 



die Defibrilatoren, die es an einigen Stellen in Lüdinghausen bereits gibt. Aber auch die von der Frauenunion initialisierten ‚Notinseln‘ gehören dazu. Sie sprechen in erster Linie Kinder in ihren Notsituationen an.

Um die Schilder in der jetzigen Form zu erhalten, hat der Vorstand in den vergangenen Wochen einige Puzzleteile für diese Aktion zusammengefügt.

Mitarbeiter der Stadt Lüdinghausen konnten der FU einen Plan mit dem Bänkebestand im Lüdinghauser Außenbereich zur Verfügung stellen. Die ca. 70 Bänke wurden vom Vorstandsteam alle noch mal besucht, u. a. ihr baulicher Zustand und die Breite der Rückenlehne festgehalten, um eine einheitliche Schildgröße wählen zu können. Diese Informationen werden wiederum der Stadt zur Verfügung gestellt, die dann weiterhin für die regelmäßige Kontrolle der Bänke zuständig sein wird.

Viele hilfreiche Informationen erhielt das Team vom Heimatverein Nordkirchen. So werden zum Schutz vor Vandalismus die Buchstaben aus der Edelstahlplatte ausgelasert. Hinter der Platte befindet sich eine rote Folie, die bei Dunkelheit im Licht reflektiert.

Sehr erfreut ist das Vorstandteam darüber, dass Jürgen Polenz sich bei Anfrage von Gabriele Schäper sofort für diese Aktion begeisterte und die kostenlose Erstellung aller Edelstahlschilder zugesagt hat.

Die ersten Schilder werden in den nächsten Tagen angebracht. Einige der von der Stadt erfassten Bänke im Außenbereich sind in Privatbesitz. Daher bittet der Vorstand um telefonische Rückmeldung, wenn ein Montieren der Schilder nicht gewünscht ist: Kontakt:

Anja Schulze Meinhövel (Tel. 792650) oder Lisa Fritsch (5808)

Der Vorstand sieht in den neuen Notfallbänken einen Zugewinn an Sicherheit für die Lüdinghauser Bürger und insbesondere für die vielen Radtouristen, die Lüdinghausen jedes Jahr besuchen.

 


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